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Egnach

Arealentwicklung Gristenbühl

Ausgangslage & Vergleichbarkeit
Das Baufeld für die Arealentwicklung ist im Westen und Osten von Wohnnutzung tangiert. Die Lage auf einem Moränenhügel gibt den Ausblick auf den Bodensee im Norden und den Alpstein im Süden frei. Die optimale Nutzung der Freiflächen als attraktive und kommunikative Aussenräume in topographisch anspruchsvoller Lage, sowie dies Schaffung nachbarschaftlicher, quartiersorientierter Aussenräume ist mit der Aufgabe im Studienauftrag Neubau Wohnhaus Freuhofstrasse vergleichbar.
 
Das Aussenraumkonzept stärkt die spezifische Qualität und das aussergewöhnliche Potential der Lage, insbesondere wird das alte Schulhaus als öffentlicher Ort inszeniert. Der nördliche Hang entwickelt sich zu einem parkartigen Landschaftsraum mit schmalen, informellen Wegen sowie Nachbarschaftstreffs und Spielbereichen. Baumpflanzungen akzentuieren die Park-Charakteristik, gleichzeitig schirmen sie als vegetative Filter die Neubauten ab. Ein niedrig geschnittenes Heckenkabinett formuliert private Felder vor den Häusern.

Bezug Dorf
Die Alte Schule mit den prägenden Linden und der kleinen Platzsituation am Fusse des Treppenweges wird als Ensemble verstanden und in diesem Sinne als visuelle und emotionale Verbindung zum Dorf sublimiert. Ein chaussiertes Carré mit hellem Asphalt unterstreicht die Autonomie des Schulhauses. Das einfache Wegenetz verbindet barrierefrei die dem Schulhaus vorgelagerte Terrasse mit Strasse und Platz sowie die hangseitig vorgelagerten Spielbereiche.

Auftraggeber:in

Gemeinde Egnach

Investor

Implenia, St. Gallen

Programm

Arealentwicklung

Verfahren

Wettbewerb 2016, 1.Preis

Rolle

Landschaftsarchitektur

Architektur

Baumschlager Eberle,

St. Gallen

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